MW-061 Verdunstung im Meerwasseraquarium – Wasser richtig nachfüllen
Verdunstung im Meerwasseraquarium: Warum der Wasserstand sinkt
In einem offenen Meerwasseraquarium verdunstet ständig Wasser. Besonders bei starker Oberflächenbewegung, hoher Raumtemperatur, Beleuchtung und aktiver Kühlung kann der Wasserverlust deutlich sichtbar werden. Entscheidend ist dabei ein grundlegender Unterschied: Bei der Verdunstung verschwindet Wasser – die gelösten Salze bleiben im Aquarium.
Sinkt der Wasserstand und wird nicht mit geeignetem Süßwasser ausgeglichen, steigt dadurch die Salzkonzentration beziehungsweise Salinität. Für Korallen, Fische und Wirbellose bedeutet ein dauerhaft schwankender Salzgehalt zusätzlichen Stress.
Zum Ausgleich von normaler Verdunstung wird deshalb salzfreies beziehungsweise sehr reines Wasser, idealerweise geeignetes Osmosewasser, nachgefüllt – kein frisch angesetztes Meerwasser.

Das lernst du in diesem Artikel
Nach diesem Artikel kannst du:
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erklären, warum bei der Verdunstung der Salzgehalt im Aquarium steigt,
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zwischen Nachfüllen und Wasserwechsel unterscheiden,
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erkennen, welches Wasser zum Ausgleich von Verdunstung geeignet ist,
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typische Fehler beim Nachfüllen vermeiden,
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den Wasserstand im Meerwasseraquarium möglichst stabil halten,
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beurteilen, wann eine automatische Nachfüllanlage sinnvoll ist,
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erkennen, wann ein sinkender Wasserstand nicht einfach durch Verdunstung erklärt werden kann.
Warum steigt der Salzgehalt bei Verdunstung?
Meerwasser besteht vereinfacht betrachtet aus Wasser und darin gelösten Salzen und Mineralstoffen. Wenn Wasser an der Oberfläche verdunstet, gelangt hauptsächlich Wasserdampf in die Umgebung. Die im Aquarium gelösten Salze bleiben zurück.
Dadurch verändert sich das Verhältnis zwischen Wasser und gelösten Stoffen: Es ist weniger Wasser vorhanden, während die Salzmenge weitgehend gleich bleibt. Der Salzgehalt steigt.
Genau deshalb sollte ein sinkender Wasserstand im Meerwasseraquarium nicht einfach ignoriert werden.
Ein häufiger Denkfehler ist: „Wenn Wasser fehlt, muss ich wieder Meerwasser dazugeben.“ Bei reiner Verdunstung ist das normalerweise falsch. Mit jedem zusätzlichen Meerwasser würde man erneut Salz in das System einbringen.
Bei normaler Verdunstung wird deshalb mit salzfreiem Wasser nachgefüllt.
Wer genauer verstehen möchte, wie sich die Salinität im Meerwasseraquarium bestimmen und korrigieren lässt, findet weiterführende Informationen unter Salzgehalt im Meerwasseraquarium.
Bild: mw-061-salzgehalt-verdunstung-schema.jpg
Alt-Text: Schematische Darstellung wie Verdunstung den Salzgehalt im Meerwasseraquarium erhöht
Welches Wasser zum Nachfüllen verwenden?
Für den Ausgleich von Verdunstung wird im Meerwasseraquarium normalerweise möglichst reines Wasser verwendet. In der Meerwasserpraxis ist dafür insbesondere Osmosewasser beziehungsweise entsprechend aufbereitetes Reinstwasser relevant.
Das Wasser sollte keine zusätzliche Salzmenge in das Aquarium einbringen.
Die Wasserqualität des Ausgangswassers spielt deshalb eine wichtige Rolle. Leitungswasser kann je nach Herkunft verschiedene gelöste Stoffe enthalten, die in einem empfindlichen Meerwassersystem unerwünscht sein können. Eine Umkehrosmoseanlage wird deshalb häufig eingesetzt, um geeignetes Ausgangswasser für die Meerwasseraquaristik bereitzustellen.
Mehr Hintergrund dazu findest du in MW-108 „Osmoseanlage für Meerwasser – warum ist sie wichtig?“: MW-108: Osmoseanlage für Meerwasser.
Auch die bestehende Übersicht zu Osmoseanlagen kann bei der Auswahl der passenden Technik helfen: Osmoseanlagen für das Aquarium.
Warum kein frisch angesetztes Meerwasser?
Frisch angesetztes Meerwasser enthält bewusst Salz. Das ist beim Wasserwechsel notwendig, beim Ausgleich von Verdunstung aber nicht.
Beispiel:
Ein Aquarium verliert durch Verdunstung Wasser. Die Salze bleiben im Becken. Wird nun Wasser mit zusätzlichem Salz nachgefüllt, erhöht sich die Salzmenge weiter. Die Salinität kann dadurch weiter ansteigen.
Deshalb gilt als einfache Grundregel:
Verdunstung ausgleichen = salzfreies Wasser nachfüllen.
Wasserwechsel = aufbereitetes Meerwasser einsetzen.
Diese beiden Vorgänge sollten nicht miteinander verwechselt werden.
Wasser nachfüllen oder Wasserwechsel machen?
Das Nachfüllen von verdunstetem Wasser ersetzt keinen Wasserwechsel.
Beim Nachfüllen wird lediglich der durch Verdunstung verlorene Wasseranteil ausgeglichen. Die im Aquarium vorhandenen Stoffe werden dadurch nicht gezielt aus dem System entfernt.
Beim Wasserwechsel wird dagegen bewusst ein Teil des vorhandenen Meerwassers entfernt und durch neu angesetztes Meerwasser ersetzt.
Diese Unterscheidung ist für die Pflege eines Meerwasseraquariums grundlegend.
Auch die Wasserwerte sollten deshalb unabhängig vom reinen Wasserstand betrachtet werden. Eine Übersicht der relevanten Parameter findest du hier: Wasserwerte im Meerwasseraquarium.
Wie oft muss man verdunstetes Wasser nachfüllen?
Es gibt keinen für jedes Meerwasseraquarium gültigen festen Nachfüllrhythmus.
Wie schnell Wasser verdunstet, hängt unter anderem von der offenen Wasserfläche, der Raumtemperatur, der Luftfeuchtigkeit, der Oberflächenbewegung, der Beleuchtung und einer vorhandenen Kühlung ab.
Ein offenes Aquarium verliert in der Regel mehr Wasser als ein weitgehend geschlossenes System. Auch ein Technikbecken kann durch seine große Wasseroberfläche erheblich zur Verdunstung beitragen.
Das Ziel sollte deshalb nicht sein, nach einem starren Kalender nachzufüllen. Entscheidend ist vielmehr, den Wasserstand möglichst konstant zu halten.

Wie stark die Bauweise des Aquariums die Verdunstung beeinflusst, zeigt auch die bestehende Seite zum Thema offene und geschlossene Aquarien: Offenes oder geschlossenes Aquarium.
Warum ist ein stabiler Wasserstand wichtig?
Ein konstanter Wasserstand ist nicht nur eine Frage der Optik.
In vielen Meerwasseraquarien befindet sich die Wasserstandsänderung hauptsächlich im Technikbecken beziehungsweise in der Rückförderkammer. Sinkt dort der Wasserstand durch Verdunstung, kann sich beispielsweise die Funktion der Rückförderung verändern.
Gleichzeitig verändert sich die Salinität des gesamten Systems.
Besonders problematisch ist nicht nur ein einmalig etwas niedriger Wasserstand, sondern ein dauerhaftes Auf und Ab. Regelmäßiges Nachfüllen hilft dabei, diese Schwankungen klein zu halten.
So füllst du verdunstetes Wasser richtig nach
Das manuelle Nachfüllen ist grundsätzlich einfach:
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Wasserstand kontrollieren.
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Prüfen, ob es sich tatsächlich um normale Verdunstung handelt.
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Geeignetes, salzfreies Nachfüllwasser bereitstellen.
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Wasser langsam und kontrolliert nachfüllen.
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Wasserstand erneut kontrollieren.
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Bei Bedarf den Salzgehalt beziehungsweise die Salinität kontrollieren.
Das Nachfüllen sollte möglichst schonend erfolgen. Ein kräftiger Schwall kann Bodengrund aufwirbeln, Tiere stressen oder Wasser aus dem Technikbecken spritzen lassen.
Bei größeren Nachfüllmengen sollte außerdem darauf geachtet werden, dass das zugegebene Wasser nicht zu einer unnötig starken Temperaturveränderung führt.
Typische Fehler beim Nachfüllen
Fehler 1: Verdunstetes Wasser mit Meerwasser ersetzen
Das ist einer der häufigsten Fehler.
Bei reiner Verdunstung fehlt Wasser, nicht in gleichem Maß Salz. Wird zusätzliches Salz eingebracht, kann die Salinität weiter steigen.
Fehler 2: Einfach Leitungswasser verwenden
Ob Leitungswasser geeignet ist, hängt von dessen Zusammensetzung und vom jeweiligen Meerwassersystem ab. Für ein kontrolliert betriebenes Riffaquarium ist es sinnvoll, die Qualität des Ausgangswassers nicht dem Zufall zu überlassen.
Gerade bei regelmäßigem Nachfüllen können unerwünschte Stoffe aus dem Ausgangswasser langfristig in das System gelangen.
Fehler 3: Nur nach dem sichtbaren Wasserstand gehen
Ein sichtbarer Wasserstandsverlust ist ein Hinweis, aber nicht die einzige Information.
Bei einem Meerwasseraquarium sollte die Entwicklung der Salinität ebenfalls im Blick bleiben. Wer einen unerwartet hohen oder niedrigen Wert feststellt, sollte nicht einfach große Mengen Wasser hinzufügen oder entfernen, ohne die Ursache zu klären.
Fehler 4: Eine Nachfüllautomatik ohne Sicherheitskontrolle betreiben
Eine automatische Nachfüllanlage kann die tägliche Pflege deutlich vereinfachen. Sie ist aber kein System, das nach der Installation komplett vergessen werden sollte.
Sensoren können verschmutzen, Pumpen können ausfallen und Schläuche können sich lösen. Deshalb sollte auch eine automatische Nachfüllung regelmäßig kontrolliert werden.
Wann lohnt sich eine automatische Nachfüllanlage?
Bei kleinen Becken kann man den Wasserstand häufig problemlos manuell kontrollieren. Mit zunehmender Verdunstung oder bei einem größeren Meerwasseraquarium wird das tägliche Nachfüllen jedoch schnell zu einer Routineaufgabe.
Eine Nachfüllautomatik übernimmt dabei nicht die Wasseraufbereitung. Sie sorgt lediglich dafür, dass geeignetes Nachfüllwasser automatisch aus einem Vorratsbehälter in das Aquarium beziehungsweise Technikbecken gelangt.
Das kann besonders sinnvoll sein, wenn:
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der Wasserstand sehr schnell schwankt,
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die Salinität möglichst konstant gehalten werden soll,
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das Aquarium täglich stark verdunstet,
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das Becken über ein Technikbecken betrieben wird,
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die tägliche manuelle Kontrolle unpraktisch ist.
Bei Korallenableger.com gibt es dafür eine eigene Übersicht: Nachfüllanlagen für Meerwasseraquarien.
Worauf sollte man bei einer Nachfüllautomatik achten?
Wichtig sind vor allem eine zuverlässige Wasserstandserfassung und eine kontrollierte Dosierung.
Die Nachfüllanlage sollte nicht unbegrenzt Wasser fördern können. Eine zusätzliche Sicherheitsabschaltung beziehungsweise eine Begrenzung der maximalen Nachfüllmenge ist sinnvoll.
Auch der Vorratsbehälter sollte so aufgestellt werden, dass bei einem technischen Fehler möglichst kein unkontrollierter Wasserfluss entstehen kann.
Bei der Installation sollte außerdem darauf geachtet werden, dass das Nachfüllwasser nicht durch einen Siphoneffekt selbstständig in das Aquarium laufen kann.
Was tun, wenn der Salzgehalt nach der Verdunstung zu hoch ist?
Wenn die Salinität erhöht ist, sollte zunächst die Ursache festgestellt werden.
Ist lediglich Wasser verdunstet und wurde zu wenig nachgefüllt, kann das Nachfüllen mit geeignetem salzfreiem Wasser die ursprüngliche Konzentration wieder herstellen. Dabei sollte nicht blind eine große Menge Wasser auf einmal ergänzt werden.
Entscheidend ist eine kontrollierte Korrektur anhand einer zuverlässigen Messung.
Weitere Informationen zum Messen und Einordnen des Salzgehalts findest du unter Salzgehalt im Meerwasseraquarium.
Was tun, wenn der Wasserstand ungewöhnlich schnell sinkt?
Ein plötzlich deutlich höherer Wasserverbrauch sollte nicht automatisch als normale Verdunstung betrachtet werden.
Mögliche Ursachen können beispielsweise eine veränderte Raumtemperatur, stärkere Kühlung, mehr Oberflächenbewegung oder eine Änderung der Abdeckung sein. Es sollte aber auch geprüft werden, ob irgendwo Wasser austritt.
Besonders bei Technikbecken, Schlauchverbindungen und Rückförderleitungen lohnt sich eine Kontrolle.
Wenn Wasser tatsächlich durch ein Leck aus dem System verloren geht, ist die Situation eine andere als bei reiner Verdunstung. In diesem Fall können mit dem verlorenen Wasser auch Salze und andere gelöste Stoffe aus dem Aquarium verschwinden.
Praktische Routine für das Meerwasseraquarium
Eine einfache Routine hilft, unnötige Schwankungen zu vermeiden:
Täglich oder regelmäßig: Wasserstand kontrollieren und bei Bedarf geeignetes Nachfüllwasser ergänzen.
Regelmäßig: Salinität beziehungsweise Salzgehalt kontrollieren und Veränderungen dokumentieren.
Bei Auffälligkeiten: Prüfen, ob sich Verdunstung, Raumklima, Kühlung oder Wasserbewegung verändert haben.
Bei starkem Wasserverlust: Technik, Schläuche, Technikbecken und Beckenrand auf Leckagen kontrollieren.
Bei automatischer Nachfüllung: Sensor, Pumpe, Schlauchführung und Vorratsbehälter regelmäßig prüfen.
Die wichtigste Regel lautet dabei: Konstanz ist wichtiger als ein möglichst hoher oder möglichst niedriger Wasserstand.
Fazit: Verdunstung richtig ausgleichen
Verdunstung gehört zum normalen Betrieb vieler Meerwasseraquarien. Das entscheidende Prinzip ist einfach: Wasser verdunstet, die gelösten Salze bleiben zurück.
Deshalb wird normale Verdunstung mit geeignetem salzfreiem Wasser ausgeglichen. Frisch angesetztes Meerwasser gehört dagegen zum Wasserwechsel und sollte nicht einfach als Ersatz für verdunstetes Wasser verwendet werden.
Ein möglichst konstanter Wasserstand unterstützt eine stabile Salinität. Bei stärkerer Verdunstung kann eine Nachfüllautomatik die Routinepflege erleichtern. Sie ersetzt jedoch weder die Kontrolle der Wasserqualität noch die regelmäßige technische Wartung.
FAQ: Verdunstung und Wasser nachfüllen im Meerwasseraquarium
Kann ich Leitungswasser zum Nachfüllen verwenden?
Für ein kontrolliertes Meerwasseraquarium sollte das Nachfüllwasser möglichst frei von unerwünschten gelösten Stoffen sein. Deshalb wird häufig Osmosewasser beziehungsweise entsprechend aufbereitetes Reinstwasser verwendet. Ob Leitungswasser im Einzelfall geeignet ist, hängt von seiner tatsächlichen Zusammensetzung und den Anforderungen des Systems ab.
Muss ich beim Nachfüllen von verdunstetem Wasser Salz hinzufügen?
Nein, bei normaler Verdunstung grundsätzlich nicht. Das Wasser verdunstet, während die gelösten Salze im Aquarium verbleiben. Zusätzliches Salz würde deshalb die Salzkonzentration weiter erhöhen.
Ist Nachfüllen dasselbe wie ein Wasserwechsel?
Nein. Beim Nachfüllen wird der durch Verdunstung verlorene Wasseranteil ersetzt. Beim Wasserwechsel wird dagegen vorhandenes Meerwasser entfernt und durch neu angesetztes Meerwasser ersetzt.
Warum steigt mein Salzgehalt, obwohl ich regelmäßig Wasser nachfülle?
Mögliche Ursachen sind unter anderem ein zu geringer Nachfüllausgleich, ungenaue Messungen, eine Veränderung des Wasserstands oder eine falsche Zusammensetzung des Nachfüllwassers. Auch Dosierungen und andere Veränderungen im System sollten bei einer unerwarteten Abweichung berücksichtigt werden.
Kann ich destilliertes Wasser zum Nachfüllen verwenden?
Destilliertes Wasser kann grundsätzlich sehr mineralarm sein und wird deshalb teilweise ebenfalls für Aquarienzwecke eingesetzt. Für die Meerwasseraquaristik ist jedoch entscheidend, dass das verwendete Wasser für den jeweiligen Zweck geeignet und möglichst frei von unerwünschten Verunreinigungen ist. In der Praxis wird häufig entsprechend aufbereitetes Osmose-/Reinstwasser verwendet.
Wie oft sollte ich mein Meerwasseraquarium nachfüllen?
Das hängt von der individuellen Verdunstungsrate ab. Statt eines festen Intervalls sollte der Wasserstand regelmäßig kontrolliert werden. Bei hoher Verdunstung kann eine automatische Nachfüllanlage den Wasserstand kontinuierlicher halten.
Was ist besser: manuell nachfüllen oder Nachfüllautomatik?
Beides kann funktionieren. Bei geringer Verdunstung reicht die manuelle Kontrolle häufig aus. Bei stärkerer Verdunstung oder wenn ein möglichst konstanter Wasserstand wichtig ist, kann eine Nachfüllautomatik die Routinepflege vereinfachen. Auch eine automatische Anlage muss regelmäßig kontrolliert und gewartet werden.
